Bald gehts los!

Wir sind F.I.R.S.T. AID, die im Frühjahr 2021 gegründete Antifaschistische Initiative Duisburg. Auch wenn der Name das nahelegt, haben wir uns nicht der klassischen Erste Hilfe verschrieben und stehen auch nicht als Demosanis oder ähnliches zur Verfügung.
Dennoch verstehen wir uns als Gruppe, die die rassistische, sexistische, queerfeindliche Normalität in Deutschland kritisiert und hier “Erste Hilfe” leisten möchte. Sei es in Form von öffentlichem Gedenken, Vorträgen oder Störaktionen, um Nazis das Leben schwer zu machen.

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau, bitte habt noch etwas Geduld.

Antifa Festival NRW

Auch wir waren auf dem diesjährigen Antifa Festival NRW. Es war uns eine große Freude alte Genoss*innen wiederzusehen, neue kennenzulernen, uns zu vernetzten und weiterzubilden. Auch an dieser Stelle nochmal ein riesen Dank an die Veranstalter*innen.

Am inhaltlichen Programm haben wir uns mit einem Workshop zum Thema “Empowernder Umgang mit Alltagssexismus” beteiligt. Der Inhalt wurde von einer Teilnehmerin überspitzt zusammengefasst, was wir euch nicht vorenthalten wollen:

“Da wische ich mir abends doch lieber das Blut von dem Typen von der Hand, als dass ich meine eigenen Tränen wegwische!”

Falls das euer Interesse geweckt hat, meldet euch bei uns. Wir bieten den Workshop auch gern auf einer eurer Veranstaltungen an.

Jeder Tag ist feministischer Kampftag! Smash the Patriarchy! Bildet Banden!

Ankündigung 8.Mai 2021

Wir laden Dich herzlich zum Gedenkspaziergang 8. Mai ein!

Sharepic mit Graffiti “8. Mai – Tag der Befreiung” und dem Text “Gedenkspaziergang gegen das Vergessen”

Nach einer Umfrage wissen 45 % der deutschen Bundesbürger*innen nicht was am 8. Mai 1945 passiert ist. Weißt du es? Falls nicht, kein Problem! Deine Wissenslücke lässt sich leicht schließen. Begebe Dich dafür auf unseren Covid-19 konformen Gedenkspaziergang und erlebe das Duisburger Stadtbild einmal unter einem anderen Blickwinkel.

umap.openstreetmap.fr/de/map/gedenkspaz…

Was passierte in der Zeit des Nationalsozialismus im Duisburger Rathaus? Gab es in Duisburg auch ein Konzentrationslager? Und was hat das eigentlich mit uns heute zu tun? Das und viele weitere Fragen werden durch 14 Stationen an unterschiedlichen Orten beantwortet. Los geht es am Portsmouthplatz vor dem Hauptbahnhof.

Und selbst wenn Du schon weißt, was passiert ist, lohnt sich der Spaziergang natürlich trotzdem.

Für uns ist der 08. Mai ein Tag zum feiern! Auch nach 76 Jahren hat der Tag nichts von seiner Relevanz verloren. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Erkunden und durch die Stadt spazieren.

Sharepic schwarz-weiß mit einer groben Stadtkarte und der Beschriftung “Gegen das Vergessen.”

Nachbericht Feministischer Kampftag 8. März 2021

Jeder Tag ist ein feministischer Kampftag… und das ist anstrengend. Umso mehr hoffen wir, dass ihr einen empowernden 08. März erleben konntet.

Ein Transparent mit der Aufschrift “Das Patriarchat zu Fall bringen. Im Alltag, auf der Straße, in den Parlamenten!”

Ob nun auf der Straße, auf der Couch, in der WG, am Arbeitsplatz oder wo auch immer, das Private ist und bleibt politisch. FLINTA*s die kämpfen, sind FLINTA*s die leben. Aber manchmal gibt es auch nichts krasseres als Selfcare ernst zu nehmen und sich auf eine Couch zu mümmeln und der ganzen sexistischen und rassistischen Normalität der Gesellschaft für kurze Zeit zu entfliehen. Wir können nicht immer nur kämpfen, denn das macht müde und laugt aus.

Zwei Personen sitzen aneinandergelehnt am Boden und lauschen einer Lesung, die im Hintergrund zu sehen ist.

Umso wichtiger ist es, sich zusammenzuschließen und zu merken, dass wir nicht alleine sind. Das konnten wir am 8.März seit langem nochmal auf der Straße erleben. Wir durften bei der schönen Aktion des Duisburger “Aktionsbündnisses Feministischer Kampftag” für den Feminismus fighten. Es war uns eine Freude, gemeinsam unsere Stimme zu erheben und uns den Dellplatz und die Straße, wenn auch nur für kurze Zeit, anzueignen.

Eine Person hält ein Fahne mit dem Logo der “Antisexistischen Pöbelaktion”

Lasst uns auch in Zukunft gemeinsam daran arbeiten, das Patriarchat zu Fall zu bringen. Und unter der Corona-Pandemie gilt einmal mehr: „Schlechtes Wetter, harte Zeiten – für den Feminismus fighten!“.

Eine Person hält ein Schild mit der Aufschrift “I´m with them”, dazu Pfeile in alle Richtungen.

Gedenkaktion zu Hanau, 19. Februar 2021

Mit etwa 20 Menschen haben wir am 19. Feburar 2021 vor der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld den von einem Rassisten ermordeten Menschen aus Hanau gedacht, um die Namen der Opfer unvergessen zu machen, wie es die in der Initiative “19. Februar Hanau” organisierten Angehörigen und Freund:innen der Opfer fordern.

Mehrere Menschen stehen mit Transparenten und Schildern auf dem Vorplatz der Pauluskirche. Auf einem Transparent stehen die Namen der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau und auf einem anderen steht “Kämpfen für die befreite Gesellschaft”

 

“Ihre Namen sollen erinnern und mahnen, den rassistischen Normalzustand im Alltag, in den Behörden, den Sicherheitsapparaten und überall zu beenden. Der rassistische Anschlag war auch ein Ergebnis der rechten Hetze von Politiker:innen, Parteien und Medien. Behörden und Sicherheitsapparate haben ihn durch ihre strukturelle Inkompetenz und Ignoranz weder verhindert noch aufgeklärt.
Es sind diese fließenden Formen rechten Terrors, die in den Handlungen Einzelner ihre mörderische Zuspitzung und Folge finden und damit niemals Einzeltaten sind.
Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische Konsequenzen geben. Rassismus, egal in welcher Form, darf nicht mehr geduldet, verharmlost oder ignoriert werden.”

Auf einem Transpi steht “Gegen das Vergessen, gegen das Verschweigen, gegen die Angst”, die Namen der Opfer sowie die Forderung “Erinnerung – Gerechtigkeit – Aufklärung – Konsequenzen”

 

Redebeiträge, Forderungen und Recherchen der Initiative findet ihr unter https://19feb-hanau.org/

Vielen Dank an alle, die sich mit uns und andernorts am Gedenken um am Kampf gegen Rassismus beteiligen.

Auf einem Blatt papier, das von einer Kerze beschwert ist, sind Namen und Gesichter der neun aus rassistischen Motiven ermordeten Menschen aus Hanau zu sehen.